Partner für Königsberger Diakonie

Die Akademie für Kommunikation und Design eröffnet eine Außenstelle auf dem Altenberg.

Studenten der Akademie für Kommunikation und Design arbeiten mit Jugendlichen des Qualifizierungsangebots Die Akademie für Kommunikation und Design (Frankfurt) hat eine Außenstelle auf dem Altenberg eröffnet. Dazu hat die Akademie zwei Scheunen, darunter eine alte Schmiede, vom Gräflichen Haus zu Solms-Braunfels angemietet. „Wir werden ab Oktober mit Studenten auf den Altenberg kommen“, berichtet der Leiter Tomaso Carnetto.

Schon von Kindesbeinen an hat ihn das Gelände um das Kloster bei Oberbiel fasziniert, ist er doch in Leun aufgewachsen. An seiner Akademie studieren aktuell 150 junge Frauen und Männer. Etwa zehn Studenten werden in den Scheunen praktische Arbeiten umsetzen. Dabei hat der Akademieleiter auch eine Kooperation mit der Königsberger Diakonie im Blick, die im Kloster nebenan einen Zweig „Qualifizierung und Beschäftigung“ unterhält.

Wie die Leiterin dieses Zweiges, die Diplom-Pädagogin Cicek Sahin-Keskin, sagte, nehmen derzeit zehn junge Menschen an den Bildungsmaßnahmen teil. Entweder holen sie den Schulabschluss nach oder werden für den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt vorbereitet.

Seit dem Jahr 2015 betreibt die Königsberger Diakonie das Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebot für benachteiligte Jugendliche. Ziel ist es, junge Leute, die nach der Schule keinen Fuß in das Berufsleben finden, für das Arbeitsleben fit zu machen. Bisher haben fast 200 Frauen und Männer die Qualifizierungs- und Beschäftigungsinitiative durchlaufen, erzählen Sahin-Keskin und ihre Kollegin Barbara Holmes. „Wir bieten den jungen Leuten Geborgenheit. Sie lernen Struktur, Beständigkeit, Zuverlässigkeit und sich Lernziele zu stecken“, umschreibt Sahin-Keskin die Ziele der Maßnahmen.

Früher waren nur wenige Jugendliche mit Migrationshintergrund dabei. Heute überwiegen die Teilnehmer, die aus einem anderen Land gekommen sind. Darunter sind auch Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan oder der Ukraine. Insgesamt gibt es 14 Plätze, es ist also noch möglich, in das Programm einzusteigen. „Das ist jederzeit möglich“, erklärt Sahin-Keskin.

Für Akademieleiter Carnetto kann die Zusammenarbeit den jungen Menschen in der Bildungsmaßnahme viel bringen. Gerade in den Zweigen Kommunikation und Design würden heute Mitarbeiter in fast allen Branchen gesucht.

Finanziert wird diese Maßnahme nach Angaben von Diakonie-Finanzleiter Uwe Houbertz vom Europäischen Sozialfonds, vom Jobcenter und der Königsberger Diakonie. Demnächst wird die Königsberger Diakonie einen Mitarbeiter der Akademie in Teilzeit anstellen – zur Betreuung der Kursteilnehmer.

Nach erstem Treffen sind die Jugendlichen begeistert

Durch die Zusammenarbeit mit den Studenten der Frankfurter Akademie erwartet Sahin-Keskin einen Schub für die Jugendlichen in ihren Maßnahmen. „Unsere Jugendlichen dürfen kostenlos an dem Unterricht in Frankfurt teilnehmen“, ergänzt Holmes. Sie erhofft sich, dass die jungen Leute sich im Umgang mit den Studenten stärker entwickeln und in größeren Dimensionen denken lernen.

Einige Jugendliche waren bereits einmal in Frankfurt und kamen begeistert zurück. Die 22-jährige Faiza aus Afghanistan sagt: „Ich fand alles sehr interessant. Wir haben gelernt, wie man malen und zeichnen kann – und kochen.“

Der 21-jährige Tarek aus Syrien ist ebenfalls begeistert. „Ich habe neue Bereiche kennengelernt. Kreatives wie Malen und Zeichnen.“

Beim ersten Treffen der Studenten mit den Teilnehmern der Maßnahme haben sie gemeinsam gekocht. Wie Carnetto berichtete, hat die Akademie bereits ein Projekt mit dem Verein „Netz – Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit“ in Wetzlar durchgeführt.

Carnetto sieht die Arbeit mit den jungen Leuten auf dem Altenberg als wichtig an. „In Deutschland fehlt es an Fachkräften. Wir können mit unserem Angebot dazu beitragen, dass die Maßnahmenteilnehmer in den Bereichen Kunst, Kommunikation und Design auf die Arbeitswelt vorbereitet werden.“ Einwanderer müssten ausgebildet werden. Bedarf bestehe in allen kreativen Berufen. Zunächst werde eine Kerngruppe von sechs Studenten wöchentlich auf den Altenberg kommen. Diese Zahl solle später auf zehn aufgestockt werden.

Bedarf an Fachkräften in allen kreativen Berufen

Seit im Kloster das Altenheim der Königsberger Diakonie ausgezogen ist, hat die Einrichtung eine wechselvolle Nutzung hinter sich. Bis letztes Jahr war eine christliche Kommunität in dem Gebäude. Auch die Hauswirtschaftsausbildung der Königsberger Diakonie hat einige Jahre dort gearbeitet und Gäste auf dem Klostergelände versorgt. Derzeit ist noch die Theologische Bibliothek Altenberg im Kloster, die jeweils auf Anfrage ihre Tore öffnet.

Haus Magda

Barrierefrei, gemütlich und seniorengerecht sind Synonyme für diese 26 zauberhaften Neubau-Wohnungen im Robert-Koch-Weg 4E in Wetzlar.

Mit Größen von etwa 47 bis 93 m² bieten Ihnen die angebotenen 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen genügend Platz, um Ihren persönlichen Wohntraum Realität werden zu lassen.

Die Wohnung sind schwellenlos und bequem per Aufzug zu erreichen und verfügen über eine zeitgerechte Ausstattung mit bodentiefen Fenstern mit 3-fach Verglasung, elektrischen Außenjalousien, eine wohlig wärmende Fußbodenheizung sowie vieles mehr.

Das Raumprogramm setzt sich aus einem großzügigen Wohn- und Essbereich mit einem Zugang zum Balkon, einem gemütlichen Schlafzimmer mit genügend Platz für einen geräumigen Kleiderschrank, einem Abstell oder Kellerraum sowie einem Badezimmer mit ebenerdiger Dusche und Waschmaschinenanschluss zusammen.

Eine modern und geschmackvolle Einbauküche, welche sich harmonisch in den Wohnbereich integriert, ist bereits in dem Mietpreis enthalten.

Standort

  • Robert-Koch-Weg 4e
    35578 Wetzlar

Haus Rose

Haus Rose ist mit nur acht mietbaren Wohneinheiten die kleinste Wohnanlage mit dem Konzept des betreuten Wohnens. Das Gebäude wurde 1983 ursprünglich für Diakonissen erbaut. Die kleinen gemütlichen Wohnungen laden zum Wohlfühlen in der Einfachheit ein.

Folgende Wohnungen befinden sich im Haus Rose:

  • 3 Wohnungen für 1 Person: 1 ZB inkl. Kochnische, Größe: 28 qm
  • 5 Wohnungen für 1–2 Personen: 1–2 ZB inkl. Kochnische, Größe: 56 qm

Standort

  • Robert-Koch-Weg 4b
    35578 Wetzlar

Haus Ostpreußen

Haus Ostpreußen ist die erste Wohnanlage der Königsberger Diakonie, die für das Konzept des Betreuten Wohnens erbaut wurde. 1977 entstanden dreißig komfortable und altersgerechte Wohnungen, die zum Großteil für Einzelpersonen ausgelegt sind.

Folgende Wohnungen befinden sich im Haus Ostpreußen:

  • 9 Wohnungen für 2 Personen: 1,5–2 ZKB inkl. Balkon und Keller, Größe: 57–86 qm
  • 21 Wohnungen für 1 Person: 1,5–2 ZKB inkl. Balkon und Keller, Größe: 16–45 qm

Standort

  • Robert-Koch-Weg 1a
    35578 Wetzlar

Haus Dohna

Haus Dohna wurde 1986 errichtet. Inmitten der schönen Landschaft lassen die dreißig altersgerecht gestalteten Wohnungen für das Leben im Alter keine Wünsche offen.

Folgende Wohnungen befinden sich im Haus Dohna:

  • 15 Wohnungen für 2 Personen: 2–3 ZKB inkl. Balkon und Keller, Größe: 50–80 qm
  • 15 Wohnungen für 1 Person: 1–2 ZKB inkl. Balkon und Keller, Größe: 43–50 qm

Standort

  • Robert-Koch-Weg 7
    35578 Wetzlar

Haus Renata

Haus Renata wurde 1980 errichtet und 2001 erweitert. Dreißig Wohnungen bieten Raum für ein gemütliches Zuhause mit individuell buchbaren Serviceangeboten. Die unterschiedlich großen Wohnungen halten für jeden Geschmack und Raumbedarf die passende Lösung bereit.

Für größere Feiern kann der Gemeinschaftsraum genutzt werden.

Folgende Wohnungen befinden sich im Haus Renata:

  • 8 Penthouse Wohnungen: 1–3 ZKB inkl. Terrasse und Keller, Größe: 49–92 qm
  • 12 Wohnungen für 2 Personen: 2–3 ZKB inkl. Balkon und Keller, Größe: 57–63 qm
  • 4 Wohnungen für 1 Person: 1–2 ZKB inkl. Balkon und Keller, Größe: 46–49 qm
  • 6 Wohnungen für 1 Person: 1–2 ZKB inkl. Balkon und Keller, Größe: 20–36 qm

Zusätzlich zu den Mietwohnungen befinden sich im Haus eine Tagespflege-Einrichtung und ein stationärer Pflegebereich für 22 Personen.

Standort

  • Robert-Koch-Weg 5
    35578 Wetzlar